Ein weiterer Eintrag:
Es gab eine erste Revolte. Zumindest einige der Einheimischen verstehen jetzt, wie sie von Saruman verraten und zum Narren gehalten wurden. Ein Dunländer, der vor einiger Zeit aus Galtrev verschwunden war, kehrte während der Nacht zurück. Einer der Aufseher wollte ihm ans Leder, es kam zum Kampf, und bevor ich mich versah droschen Dunländer und Orks aufeinander ein. Natürlich hielten meine Freunde und ich uns nicht zurück und konnten auch den einen oder anderen Ork erledigen.
Damit ist die Gefahr aber noch lange nicht gebannt. Galtrev ist immer noch eine Insel in einem Meer von Feinden, und je weiter man nach Süden geht, desto tiefer und gefährlicher wird dieses Meer.
Noch etwas war interessant, und ich will es hier mal aufschreiben. Ein Kind aus dem Dorf sprach uns an, es vermisste ein Spielzeug und bat uns, bei der Suche zu helfen. Das taten wir. Wir fanden schließlich heraus, dass eine Krähe das Ding geklaut hatte. Nach kurzer Überlegung rief ich Archo zu mir und bat ihn, uns bei der Suche zu helfen. Wenn du eine Krähe suchst, frage einen Raben um Hilfe.
Wir fanden, etwas außerhalb von Galtrev, einen seltsamen Mann. Überall um ihn herum waren Krähen, scheinbar seine Haustiere. Wir sprachen ihn an und er erzählte uns, er wäre ein großer Zauberer, größer noch als Saruman. Und ja, er hätte, was wir suchen, und er nannte es einen Palantir. Ich hielt ihn direkt für einen Spinner. Zum einen gibt es nicht mehr viele dieser sehenden Steine, zum anderen sollen sie so groß sein, dass eine Krähe sie niemals tragen könnte.
Aber ich wollte das Risiko nicht eingehen. Das Kind im Dorf hatte zwar von einem Spielzeug gesprochen, aber man weiss ja nie. Wir taten also, was dieser komische Kerl uns auftrug. Am Ende meinte er dann, seine Macht an uns beweisen zu müssen und griff uns an. Armer Tropf. Wir fanden die Kugel bei ihm, und es war wirklich nur eine größere Murmel, ein Spielzeug. Ich fand die ganze Geschichte unheimlich traurig. Im Grunde war dieser Mann nur ein armer Spinner. Gestorben für eine Murmel, das ist traurig.
Aber die Arbeit ist noch nicht getan. Wir haben schon vom nächsten Problem gehört und haben Nachforschungen angestellt. Ein weiterer Bewohner des Dorfes wurde vermisst, und bei unserer Suche fanden wir seine Überreste, über denen gerade ein Warg hing. Wir haben das Monster erlegt, und darum ist es mir nicht schade.
Jetzt müssen wir die Nachricht vom Tod des Mannes nach Galtrev bringen. Und dann sollten wir vielleicht etwas gegen die Warge in dem Gebiet tun.
