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Archiv für die Kategorie ‘Epische Geschichte von Sonnenwind’

Die Geschehnisse der letzten Stunden waren beeindruckend. Ich werde aus Yarna immer noch nicht ganz schlau, statt Antworten erhalten wir nur immer mehr Fragen.
Zu bestimmten Zeiten, anscheinend immer dann, wenn Yarnas eigene Persönlichkeit ausgeschaltet ist, zum Beispiel aus Erschöpfung oder Schwäche, dringt der Geist einer anderen Person zu ihr durch. Ich benutze das Wort „Geist“, [...]

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Es ist geschafft. Ich weiss immer noch nicht so genau, wie und warum, aber es ist geschafft.
Eine seltsame Geschichte. Nach meinem Traum rappelte ich mich auf, um zu den Anderen zu gehen. Doch unterwegs kam mir der Gedanke, dass ich besser erst einmal zu meinem Haus gehen sollte. Ich sah eher verboten aus in meiner [...]

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Faronthir lag auf seinem improvisierten Lager und schlief unruhig. Sein Traum war wirr, Schatten jagten ihn, wiederliche Fratzen verhöhnten ihn und um ihn herum war lautes Jammern und Kreischen.Über allem lag eine Art Summen, das sich wie ein roter Faden durch den Traum zog. Manchmal glaubte Faronthir, in dem Summen eine Stimme zu hören, die [...]

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Ich bin nicht mehr allein. Wie sie es geschafft hat, weiss ich nicht, doch gestern Abend stand auf einmal Achas vor dem Eingang meiner Zufluchtsstätte. Vermutlich hat sie ihre feine Nase hierher geführt, oder sie besitzt einen Instinkt, der mir unbekannt ist. Sie stand einfach nur da und blickte in meine Kammer hinein. Hätte der [...]

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Ich bin jetzt schon seit – seit einigen Tagen hier an diesem Ort, vielleicht auch schon seit Wochen. Wie sehr ich doch die Hobbitküche vermisse. Hier lebe ich nur von den Beeren und Wurzeln, die ich finde, und ab und zu erwische ich auch einmal ein Kaninchen, einmal bisher sogar einen Keiler.
Momentan regnet es draußen. [...]

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Vogelgezwitscher weckte Faronthir aus einem unruhigen Schlaf. In letzter Zeit konnte er sich nicht an seine Träume erinnern, doch er wachte immer mit einem unguten Gefühl auf. Außerdem fühlte er sich so erschöpft, als hätte er sich gar nicht erst hingelegt. Eine Weile blieb er noch liegen und lauschte dem Gesang. Viele Dinge gingen ihm [...]

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Da ich hier, in dem mir selbst auferlegten Exil, nicht viel zu tun habe, verbrachte ich einige Zeit damit, den Stein genauer zu betrachten. Es ist wirklich eine großartige Arbeit. Natürlich mag es sein, dass mein Urteilsvermögen durch dies Ding getrübt wird und ich es mit anderen Augen sehe – oder eben nur das sehe, [...]

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Dieses Ding, es ist so trügerisch still in letzter Zeit. Hatte ich zuerst das Gefühl, als würde es mir beständig Worte ins Ohr flüstern, so ist es jetzt eher wie ein leichtes Ziehen oder Drücken, wenn ich mich in eine Richtung bewege, die dem Ding nicht gefällt. Und das macht mir noch mehr Angst.
Ich habe [...]

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Dieses Ding, dieses elende Ding. Es vergiftet meinen Geist, ich kann spüren, wie es beständig versucht, meine Gedanken zu manipulieren. Und viel zu oft hat es Erfolg. Ich glaube, ich habe meinen Freunden schlimmes angetan, auch wenn die Bilder in meinem Kopf wirr sind. Und keiner von ihnen ist bei mir. Zum ersten Mal seit [...]

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allesamt, jawohl, das sind sie. Kleine unbedeutende Maden, die in ihrem eigenen Dreck wühlen. Was sind sie schon gegen mich? Aber sie wissen das auch, oh ja, sie wissen es. Und sie sind neidisch auf mein Wissen und mein Können. Maden, neidische. Allesamt. Aber ich bin zu schlau für sie, viel zu schlau. Ich habe [...]

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